Schöner Erfolg für Marcus Berg. Der Ex-HSV-Profi sicherte sich gleich in seiner ersten Saison die Torjägerkrone in den Vereinigten Arabischen Emiraten. 25 Mal traf Berg in 21 Partien für Al-Ain – allein 14 Mal in den letzten fünf Saisonspielen! Neben der Meisterschaft mit seinem Klub die Zugabe für den 31-Jährigen, der im Sommer mit Schweden seine erste WM spielen wird.

Marcus Berg mit Ehefrau Josefine und den drei gemeinsamen Kindern.

Wirklich bedauerlich, dass es zwischen Marcus Berg und dem HSV zwischen 2009 und 2013 nicht so richtig passen wollte. Nach seiner erfolgreichen Zeit bei Panathinaikos Athen läuft es für den Schweden auch in der Wüste prima. Nun schoss er seinen Klub ins Achtelfinale der asiatischen Champions League, steuerte zwei Treffer zum 4:1 bei Katar-Klub Al-Rayyan bei. Berg erzielte in seinen bislang 22 Pflichtspielen dieser Saison 15. Treffer.

Lange Zeit war er mit knapp zehn Millionen Euro Ablöse der teuerste HSV-Einkauf aller Zeiten. Doch so richtig glücklich wurde Marcus Berg in Hamburg nie. Nachdem er anschließend für Panathinaikos Athen mächtig knipste und griechischer Torschützenkönig wurde, spielt Berg mittlerweile bei Al Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch dort läuft es: Elf Mal traf der Schwede in bislang 13 Spielen, steht mit seinem Klub auf Platz eins. Im Sommer fährt Berg als Stammspieler mit Schweden zur WM. Da fragt man sich: Was lief beim HSV nur schief mit ihm?

Im Sommer 2009 verpflichtete der HSV den schwedischen Stürmer Marcus Berg für zehn Millionen Euro, um dann festzustellen, dass man ihn eigentlich doch nicht gebrauchen kann. Die damaligen Macher Carl Jarchow und Frank Arnesen wollten Berg unbedingt von der Gehaltsliste streichen und verschenkten ihn schließlich 2013 an Panathinaikos Athen. Nun wechselte er als Torschützenkönig der griechischen Liga zum Wüsten-Klub Al Ain FC – und der HSV geht leer aus, weil Berg in Athen im Januar bis 2019 verlängert und damit ein neues Vertragswerk geschlossen hatte.