Lange Zeit war er mit knapp zehn Millionen Euro Ablöse der teuerste HSV-Einkauf aller Zeiten. Doch so richtig glücklich wurde Marcus Berg in Hamburg nie. Nachdem er anschließend für Panathinaikos Athen mächtig knipste und griechischer Torschützenkönig wurde, spielt Berg mittlerweile bei Al Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch dort läuft es: Elf Mal traf der Schwede in bislang 13 Spielen, steht mit seinem Klub auf Platz eins. Im Sommer fährt Berg als Stammspieler mit Schweden zur WM. Da fragt man sich: Was lief beim HSV nur schief mit ihm?

Aaron Hunt hat in diesem Jahr auf Weihnachten in der Sonne gesetzt. Zusammen mit seiner Frau Semra verbringt er die Feiertage in Dubai. Zumindest bei der Bekleidung heißt es dann aber doch „white Christmas“ – wie man bei den sonnigen Grüßen, die via Instagram in die Heimat geschickt werden, sehen kann.

So unterschiedlich die HSV-Kicker sind, so unterschiedlich verbringen sie auch ihren Kurzurlaub. Während Tatsuya Ito die freien Tage in Japan genießt und dort die Hauptstadt Tokio unsicher macht, lässt es HSV-Juwel Fiete Arp lieber ruhiger angehen. Der 17-jährige Angreifer verbringt die Weihnachtsfeiertage bei seiner Familie in Bad Segeberg und joggt dort fleißig um den Großen Segeberger See. Sonnenbedarf hatte wohl Stürmer Bobby Wood. Er hat sich auf den Weg in den Orient begeben und tankt Vitamin D in Dubai.

Das Winter-Trainingslager 2017 ist vorbei, der HSV-Tross fand in Dubai wieder einmal herausragende Bedingungen vor. Doch die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass die Hamburger im kommenden Jahr erneut in der Wüste ihre Zelte aufschlagen. Da aufgrund der WM 2018 die nächste Winterpause sehr kurz sein wird, bevorzugt Trainer Markus Gisdol eher eine Reise innerhalb Europas nach Spanien, Portugal oder in die Türkei.

Vor der Rückreise aus Dubai hat Trainer Markus Gisdol den Blick bereits auf die Herausforderungen im zweiten Teil des Saison gerichtet und einen Appell an die Mannschaft, den Verein und die Fans gerichtet. „Das Allerwichtigste ist, dass wir als Team auftreten. Die Unterstützung der Anhänger war in den letzten Spielen des Vorjahres ein entscheidender Faktor. Wir waren abgeschlagen, aber mit dem zwölften Mann im Rücken ist es uns gelungen, eine akzeptable Ausgangsposition zu schaffen. Daraus müssen wir jetzt gemeinsam mehr machen.“