Seine Kollegen in Hamburg kämpfen noch, mit UD Las Palmas steht HSV-Leihgabe Alen Halilovic seit heute als Absteiger aus der spanischen Primera Division fest. Das Team von der Sonneninsel verlor zu Hause gegen Deportivo Alaves sang- und klanglos mit 0:4 (0:0). Kurios: Der Kroate stand nur in der ersten Halbzeit auf dem Platz, wurde dann ausgewechselt und erlebte alle Gegentore von der Bank aus.

HSV-Leihgabe Alen Halilovic steht mit UD Las Palmas vor dem Abstieg aus der spanischen Primera División. Am Sonntagabend verlor der Kroate mit dem Klub von der Kanaren-Insel Gran Canaria mit 0:2 (0:0) gegen den FC Villarreal. Halilovic spielte durch und vergab in der ersten Halbzeit die größte Chance zur Führung für die Hausherren, die als Tabellen-18. vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer haben. Trainer Paco Jémez war bedient: „Es war in allen Bereichen des Spiels eine Katastrophe. Wir haben nichts Gutes getan, nichts. Wenn du so spielst, wird unsere Zeit in der Primera División zu Ende gehen.“ Halilovic ist bis Saisonende an Las Palmas verliehen. Die Spanier besitzen eine Kaufoption über vier Millionen Euro. In Hamburg besitzt der 21-Jährige einen Vertrag bis 2020.

Erstmals nach einer viermonatigen Verletzungspause stand Alen Halilovic heute wieder in der Startelf von UD Las Palmas. Das Ausscheiden seines Klubs im Achtelfinale des spanischen Pokals konnte die HSV-Leihgabe allerdings nicht verhindern, beim FC Valencia setzte es ein 0:4 (Hinspiel: 1:1). Halilovic wurde in der 80. Minute ausgewechselt.

Fünf Millionen Euro hatte der HSV im Juli 2016 für Alen Halilovic bezahlt. Glücklich wurde der Kroate in Hamburg bekanntlich nicht. Seit Januar 2017 ist der inzwischen 21-Jährige an UD Las Palmas nach Gran Canaria verliehen. Das Glück hat er aber auch dort nicht gepachtet. Seit mehr als drei Monaten setzt eine Sprunggelenksverletzung den einst als „Wunderkind“ gefeierten Mittelfeldspieler matt. Zu Saisonbeginn war Halilovic zu drei Kurzeinsätzen in der Primera División gekommen. Zufrieden ist zurzeit keine Seite, eine vorzeitige Rückkehr zum HSV (wie im Fall von Arianit Ferati angedacht), ist für Sportdirektor Jens Todt allerdings zurzeit kein Thema. „Wir müssen sehen, dass wir für alle Seiten die bestmögliche Lösung finden“, sagte Todt der „Bild“.