Erstmals nach einer viermonatigen Verletzungspause stand Alen Halilovic heute wieder in der Startelf von UD Las Palmas. Das Ausscheiden seines Klubs im Achtelfinale des spanischen Pokals konnte die HSV-Leihgabe allerdings nicht verhindern, beim FC Valencia setzte es ein 0:4 (Hinspiel: 1:1). Halilovic wurde in der 80. Minute ausgewechselt.

Fünf Millionen Euro hatte der HSV im Juli 2016 für Alen Halilovic bezahlt. Glücklich wurde der Kroate in Hamburg bekanntlich nicht. Seit Januar 2017 ist der inzwischen 21-Jährige an UD Las Palmas nach Gran Canaria verliehen. Das Glück hat er aber auch dort nicht gepachtet. Seit mehr als drei Monaten setzt eine Sprunggelenksverletzung den einst als „Wunderkind“ gefeierten Mittelfeldspieler matt. Zu Saisonbeginn war Halilovic zu drei Kurzeinsätzen in der Primera División gekommen. Zufrieden ist zurzeit keine Seite, eine vorzeitige Rückkehr zum HSV (wie im Fall von Arianit Ferati angedacht), ist für Sportdirektor Jens Todt allerdings zurzeit kein Thema. „Wir müssen sehen, dass wir für alle Seiten die bestmögliche Lösung finden“, sagte Todt der „Bild“.

HSV-Leihgabe Alen Halilovic hockte 82 Minuten auf der Ersatzbank, durfte aber immerhin in der Schlussphase noch mithelfen, das 1:0 von UD Las Palmas in der Primera Division gegen den FC Villarreal über die Zeit zu bringen. Das Tor erzielte der frühere Bundesligaprofi Kevin Prince Boateng.

Beim HSV wurde er nicht glücklich, konnte sich weder unter Bruno Labbadia noch unter Markus Gisdol durchsetzen und verließ Hamburg nach einem halben Jahr auf Leihbasis bis 2018 Richtung UD Las Palmas. Dort, stellte Alen Halilovic kürzlich fest, wolle er am liebsten auch bleiben. Heute Abend (20.45 Uhr) trifft der 20-Jährige mit seinem Klub in der Primera Division auf den FC Villarreal.