- 24.03.2016

Zur Pause führt der HSV mit 2:0 in Kiel

Wer im Stau oder an der Würstchenbude stand, der hat vielleicht alles verpasst: Es dauerte nur etwa zehn Minuten, da hatte Sven Schipplock den Pausenstand praktisch im Alleingang hergestellt. Im Testspiel bei Holstein Kiel erwischte er einen Traumstart und bewarb sich so bei Trainer Bruno Labbadia. Zweimal traf er, beide Treffer fielen nach einem ähnlichen Muster, welches Schipplock mit Ball am Fuß den Torwart Zentner umkurven und dann ins leere Tor einschieben sah.

Im Anschluss an diese turbulenten ersten Minuten beruhigte sich das Spiel langsam und auch der Drittligist hatte seine Chancen. Nach einer unglücklichen Aktion von Jaroslav Drobny hätte es sogar einen Elfmeter für Kiel geben können. Der HSV ließ sich etwas mehr in die Defensive drücken und wartete auf Konter, weshalb die Kieler immer mehr vom Spiel hatten. Einzig der Anschlusstreffer blieb aus.

Dafür hätte Schipplock beinah ein drittes Tor erzielen können: Kurz vor dem Pausenpfiff stand er vollkommen unmarkiert vor dem leeren KSV-Tor – und setzte den Ball in den sprichwörtlichen „zweiten Stock“. Labbadia wird seine Elf vermutlich um mehr Konzentration im Umschaltspiel bitten, einige schöne Angriffe erstickten so schon im Keim.