- 13.10.2016

So will Gisdol Gladbach knacken

Im Presseraum des Volksparkstadions sitzt Markus Gisdol auf dem Podium. Der Trainer des HSV spricht zum ersten und gleichzeitig auch zum letzten Mal öffentlich über das schwere Gastspiel der Hamburger am Sonnabend in Gladbach. Die MOPO ist für Sie dabei, wenn Gisdol verrät, wie er den Gegner knacken will.

  • Das war die Pressekonferenz mit einem ebenso entschlossenen wie optmistischen Trainer Markus Gisdol. Seine Kernaussage: „Wir fahren nach Gladbach, um dem Gegner richtig wehzutun.“
  • Zu Hunt: „Ich weiß natürlich, dass er zuletzt häufig als Sechser eingesetzt wurde. Ich kann ganz offen sagen, dass ich ihn nicht auf dieser Position sehe. Für mich ist Hunt ein Zehner, ein Spieler, der um die Spitze herum sehr wertvoll sein kann. Mir gefällt er gut und er hat auch gut trainiert.“
  • Zu seiner Taktik: „Wir wollen den Ball erobern und dann die Situation nutzen, um zuzuschlagen, wenn der Gegner gerade nicht so gut organisiert ist.“
  • Zu seiner Ansprache an das Team: „Du musst echt sein, darfst dich nicht verstellen. Das merken die Spieler doch sofort. Ich merke es auch, wenn sich einer im Gespräch verstellt. Deshalb ist es das Wichtigste überhaupt, echt zu sein.“
  • Zu Jatta: „Das ist ein ganz spannender Spieler mit dem gewissen Extra. Wenn er weiter eifrig bei uns trainiert und in der U21 Praxis sammelt, ist das für den Moment der richtige Rhythmus für ihn.“
  • Zu Cléber: „Ich fand ihn schon vor meinem Amtsantritt sehr interessant. Er ist der kompromissloseste Zweikämpfer überhaupt – und gefällt mir richtig gut. Dass Cléber ab und zu Probleme hat, ist bekannt, aber das ist bei seiner Spielweise normal und das haben wir im Griff.“
  • Zur Gladbacher Heimstärke: „Das weiß ja jeder. Aber deshalb schicke ich doch nicht nur den Busfahrer dahin. Wir sind auch eine gute Mannschaft, sollen sie sich doch die Gladbacher mit ihrer Heimstärke in Sicherheit wiegen. Wir werden nichts herschenken, das ist klar.“
  • Zum Duell Sakai gegen Diekmeier: „Diekmeier ist bereit, er hat gut und stabil trainiert. Sakai habe ich nach der Reise noch nicht gesehen. Ich weiß nicht, ob er das abschütteln kann. Auf jeden Fall haben wir rechts hinten die Qual der Wahl.“
  • Zur Länderspielpause: „Ich habe die Mannschaft viel besser kennengelernt und wir haben so intensiv gearbeitet, als wäre die Gruppe komplett. Da nehme ich keine Rücksicht darauf, dass die Nationalspieler gefehlt haben. Die Mentalität, der Wille, das hat mir gut gefallen. Vor allem, wenn Inhalte im Training unangenehm waren.“
  • Zur Personallage: „Im Defensivbereich sind wir relativ dünn besetzt, aber davor sieht es gut aus, da haben wir den Konkurrenzkampf, den wir brauchen. Die Jungs, die in Hamburg waren, haben richtig gut gearbeitet. Frische spielt für mich bei der Aufstellung eine große Rolle.“
  • Zum „Vorbild“ Gladbach: „Zwei Spiele ändern die Situation im Fußball radikal. Das hat Gladbach nach dem Fehlstart in der vergangenen Saison vorgemacht. Wir suchen unsere Chance, sie wird am Sonnabend kommen und dann wollen wir das Beste herausholen.“
  • Zum Gladbach-Spiel: „Ich erwarte, dass wir nach Gladbach fahren und so auftreten, dass wir an uns glauben und dem Gegner richtig wehtun werden. Die Stimmung im Umfeld nehme ich so wahr, dass man uns nichts zutraut dort. Da sage ich: Stopp! Wir wollen aus Gladbach etwas mitnehmen!“
  • Noch einmal zu Djourou: „Es sind wohl Spätfolgen seiner Virus-Erkrankung, dass die Muskulatur nicht zu 100 Prozent belastbar ist.“
  • „Bei Bobby Wood waren wir nach seiner Rückkehr vorsichtig, aber er soll heute wieder mit der Mannschaft trainieren. Gleiches gilt für Alen Halilovic. Aber wie es genau aussieht, werden wir erst nach der heutigen Einheit sagen können.“
  • Los geht’s: „Johan Djourou wird ausfallen, er hat einen Muskelfaserriss im Oberschenkel. Es ist ärgerlich, dass es diesen Rückschlag gegeben hat. Er wird sicher zwei, drei Wochen ausfallen.“

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