- 30.05.2017

Jatta spricht über Flucht aus Gambia: „Größter Albtraum“

Es ist die schönste Geschichte einer wieder mal schweren Saison für den HSV: Bakery Jatta, 2015 aus Gambia nach Deutschland geflüchtet und vor der Saison in Hamburg mit einem Profivertrag ausgestattet, hat sich zu einer festen Größe des Kaders entwickelt. Jetzt sprach der 18-Jährige erstmals über seine Flucht: „Es war der größte Albtraum meines Lebens. Ich war 16 Jahre, war ganz auf mich alleine gestellt und hatte Angst, Angst vor der Ungewissheit“, sagte er „Bild“ und erklärte: „Ich hatte in Gambia nichts, was mich noch dort gehalten hätte. Keine Angehörigen. Ich hatte einfach nur den Traum von einem besseren Leben, von einer fairen Chance auf eine gute Zukunft.“ Sein Dank geht an Ex-Bose Dietmar Beiersdorfer und Ex-Trainer Bruno Labbadia: „Sie haben mir damals überhaupt erst die Chance gegeben, an mich geglaubt – ebenso wie Markus Gisdol und sein ganzer Stab. Das werde ich ihnen niemals vergessen, keinem einzigen.“ Seinen bisherigen Weg auf die Bühne Bundesliga kann er selbst kaum glauben: „Hätte man mir damals erzählt, wo ich heute bin, hätte ich es selber nicht geglaubt. Vor wenigen Monaten habe ich noch mit meinen Freunden in Afrika gekickt. Meist barfuß und auf Beton. Wer Fußballschuhe hatte, war wie ein König.“

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