- 19.11.2018

Titz: „Das ist nicht meine Philosophie“

Vier Wochen nach seiner Entlassung als HSV-Trainer hat sich Christian Titz erstmals wieder öffentlich zu Wort gemeldet. Im Fachmagazin „Kicker“ erklärte der 47-Jährige, warum er nicht durch einen Kurswechsel versucht hat, seinen Job zu retten. „Du hast immer ein-, zweimal eine Phase in einer Saison, in der drei bis fünf Spiele nicht so gut funktionieren. Dann musst du dir als Trainer genau überlegen: Verfalle ich in Aktionismus? Werfe ich alles über den Haufen? Oder bleibe ich ruhig und gebe meinen Spielern Stabilität und Klarheit? Ich habe mich zuletzt beim HSV dafür entschieden, Stabilität reinzubringen. Man darf keine Angst haben, seinen Job zu verlieren oder gar aus Angst vorm Jobverlust handeln. Das ist nicht meine Philosophie“, sagte Titz und erläuterte: „Ich sehe mich als Dienstleister für die Spieler und den Verein. Ich werde ja angestellt, um Spieler zu entwickeln und zudem möglichst viele Punkte zu holen. Dabei bin ich nicht der Alleinherrscher, sondern Teil des Teams, in dem wir auch mal kontrovers diskutieren. Und, klar, wenn es zum Spieltag geht, treffe ich Entscheidungen, das gehört dazu.“

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