Papadopoulos gibt ein heißes Versprechen

Neben Pierre-Michel Lasogga hat auch Kyriakos Papadopoulos das Training vorzeitig beendet. Der Grund: Belastungssteuerung. „Der Trainer macht das gut. Er passt auf die Spieler auf“, sagte Papadopoulos im Anschlussin einer Presserunde, in der er sich betont kämpferisch gab. „Mir geht’s gut. Ich bin fit. Jetzt geht’s weiter“, sagte der 27-Jährige und blickte kurz zurück auf den 2:0-Pokalsieg in Paderborn. „Wir haben gut gespielt, haben ein gutes Gesicht gezeigt. Es war verdient, dass wir ins Halbfinale gekommen sind.“ Nun schaue er „von Spiel zu Spiel und natürlich hoffe ich, dass wir so schnell wie möglich den Aufstieg schaffen“. „Papa“ selbst will maßgeblich dazu beitragen. „Ich habe natürlich Erfahrung und versuche immer, mein Bestes zu geben“, sagte er und erklärte: „Ich will nicht über die Vergangenheit sprechen, sondern nur über das Hier und Jetzt, und ich kann versprechen, dass wir das besser machen werden.“ Für ihn sei es „ein super Gefühl, dass ich zurück bin und wieder auf dem Platz stehen kann“. Auf die Frage, wie heiß er auf einer Skala von 0 bis 10 auf das Spiel gegen Magdeburg am Montag sei, antwortete Papadopoulos: „10! Ich verspreche, dass wir 1000 Prozent geben und drei Punkte holen.“ Das wäre dann auch eine Weiterentwicklung der Mannschaft, die zuletzt den Schwung aus dem Derby-Sieg nicht hatte mitnehmen können. „Über die anderen Spiele kann ich nichts sagen. Da ich nicht dabei war, möchte ich ungern darüber reden“, sagte Papadopoulos. Ob das mit ihm nicht passiert wäre. „Das kann man so sagen.“ Nun will der Innenverteidiger natürlich weiter dabei bleiben. Erneut in der Dreierkette? „Ich weiß nicht, ob das eine Lösung für die Zukunft ist, aber für das Spiel gegen Paderborn hat der Trainer das gut gemacht. Er hat uns darauf im Training und auch mit Videos sehr gut vorbereitet. Es hat gut geklappt“, sagte Papadopoulos, der zur Überraschung vieler durchspielte, aber auch am Tag danach keinen Muskelkater oder andere Wehwehchen. „Es ist schon was anderes, 90 Minuten auf dem Platz zu stehen, aber ich habe mich gut gefühlt. Das war kein Problem.“ Ensprechend blickt er auf das Spiel gegen Magdeburg. Noch mal 90 Minuten? „Das wäre kein Problem.“ Möglicherweise würde er dann auch wieder ein altbekanntes Ritual aufleben lassen: einen Mannschaftsabend beim Griechen. „Wenn wir Zeit haben, machen wir das vielleicht wieder.“ Die Voraussetzung dafür: ein Sieg.