Herz-Drama um Anfangs Vater: So reagieren die FC-Profis

Der Schock nach dem Herzinfarkt-Drama um den Vater von Trainer Markus Anfang sitzt beim 1. FC Köln immer noch tief. Am Mittwoch während der Partie in Duisburg (4:4) war Dieter Anfang zusammengebrochen, seither liegt er im künstlichen Koma. Der tragische Vorfall lässt auch die Mannschaft vor dem Kracher am Montag gegen den HSV nicht kalt. „Das ist schon eine krasse Geschichte. Hochachtung vor dem Trainer, dass er so viel Kraft aufbringt, auf der einen Seite für seinen Vater da zu sein, und auf der anderen Seite uns aufs Spiel vorzubereiten. Eine ganz schwierige Situation“, sagte Torwart Timo Horn, der berichtete: „Er hat uns gesagt, dass es ihm unheimlich viel Kraft gibt, mit uns auf dem Platz zu stehen.“ Zudem, so Horn, müsse die Konzentration der FC-Profis auf dem HSV liegen: „Das ist die Pflicht eines Fußballers, jede Situation anzunehmen. Es ist ein ganz wichtiges Spiel und das weiß der Trainer auch. Er hat uns gesagt, dass das Spiel für uns absolut im Vordergrund stehen soll und dass das auch im Sinne seines Vaters ist.“