In Hamburg traute man ihm den Durchbruch nicht zu, gleich zweimal wurde Kerem Demirbay verliehen und schließlich für 1,7 Millionen Euro verkauft. Bei 1899 Hoffenheim wurde der Mittelfeld-Mann zu einer prägenden Figur, Bayer Leverkusen zog nun eine Ausstiegsklausel in Höhe von 32 Millionen Euro. Gut für den HSV: Drei Millionen Euro muss die TSG in den Norden weiterleiten. Beim Werksklub will Demirbay richtig durchstarten: „Ich wurde nicht geholt, um Durchschnitt zu sein. Ich will den Unterschied machen“, sagte er der „Sport Bild“ und versicherte: „Ich gehe voran, wenn es schwierig wird. Ich mag es, die Mannschaft zu führen und mitzunehmen." So ein Typ hat dem HSV in den vergangenen Jahren gefehlt.