Er hat schon deutlich bessere Zeiten erlebt. Das 0:1 seiner Frankfurter Eintracht in der Europa-League-Quali in Straßburg verfolgte Nicolai Müller am Donnerstag lediglich am Fernseher, der 31-Jährige spielt bei den Hessen keine Rolle mehr. Ein hartes Brot für Müller, der zurzeit die Schattenseiten des Geschäfts kennenlernt. „So ist das im Fußball“, weiß Müller: „Mal läuft’s schlecht, mal bist du der Held.“ So, wie vor rund vier Jahren, an einem heißen Sommerabend in Karlsruhe. Damals zimmerte der Angreifer seinen Namen unauslöschlich in die HSV-Chroniken.