- 15.10.2019

Muss Papadopoulos den HSV im Winter verlassen?


Foto: Witters

Am Dienstagvormittag hat Kyriakos Papadopoulos noch individuell trainiert. Für das kommende Spiel am Montag in Bielefeld dürfte der Grieche aber zur Verfügung stehen. Das Problem für ihn: Bei HSV-Trainer Dieter Hecking steht „Papa“ aktuell offenbar ganz hinten im Innenverteidiger-Ranking. Das zeigte sich beim Fürth-Spiel, in dem Gideon Jung ersetzt werden musste. Laut Hecking fiel die Entscheidung dabei zwischen Jonas David und Timo Letschert. Letzterer spielte dann trotz langer Verletzungspause neben Rick van Drongelen und sicherte das 2:0 mit ab. Papadopoulos saß wie so oft in dieser Saison auf der Bank. Lediglich am ersten Spieltag gegen Darmstadt (1:1) hatte der 27-Jährige in der Startelf gestanden. Hinzu kam ein Kurzeinsatz gegen Hannover. Das war’s. Sicher kein Dauerzustand für den stolzen Griechen, zumal mit Ewerton auch noch ein weiterer hochkarätiger Abwehr-Kandidat ins Teamtraining eingestiegen ist. Dadurch droht sogar ein Tribünenplatz. Der Vertrag von „Papa“ läuft im Sommer 2020 aus. Die Frage ist, ob er den HSV schon im Winter verlassen muss, um endlich wieder regelmäßig zu spielen. Dazu müsste es aber Angebote für den Großverdiener geben. Papadopoulos‘ aktueller Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei zwei Millionen Euro. 2013, zu Schalker Zeiten, war der Abwehrspieler noch 18 Millionen Euro wert.