- 30.04.2020

Ex-HSV-Trainer mahnt: „Dürfen uns nicht über die Gesellschaft stellen“

Morgen wird womöglich eine vorläufige Entscheidung erwartet, wie es mit dem Fußball in naher Zukunft trotz der Corona-Krise weitergehen kann. Ex-HSV-Trainer Bruno Labbadia hofft, dass man mit einem Bundesliga-Neustart ein gutes Zeichen für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität setzten könne, betont allerdings auch: „Das Letzte, was wir machen dürfen, ist, uns über die Gesellschaft zu stellen.“

Zudem lobt der aktuelle Coach von Hertha BSC das DFL-Konzept für einen möglichen Wiedereinstieg in den Spielbetrieb. „Wenn wir das gut umsetzen würden, wäre das vielleicht ein Signal für gewisse Betriebe“ ebenso wie für andere Bereiche: „Einer macht es vor, die anderen können hinterherziehen.“ Doch selbst, wenn die Politik dem Konzept zustimmen würde, bräuchte man „einen gewissen Vorlauf“, um die Spieler wieder gut für den Wettbewerb vorzubereiten. Schließlich wolle man den TV-Zuschauern auch guten Fußball bieten. „Dann müssen wir das Konzept der DFL, das auch bei der Politik sehr gut angekommen ist, gut umsetzen“, weiß Labbadia.