- 15.04.2022

„Abgestumpft und abgezockt“: Ex-Präsident teilt gegen HSV-Bosse aus

Zum vierten Mal in Folge ist der HSV drauf und dran, den Aufstieg auf den letzten Metern einer Saison zu verspielen. Eine Situation, die wohl alle, die es mit dem einstigen Bundesliga-Dino halten, frustriert zurücklässt – so auch Ex-HSV-Präsident Jürgen Hunke, der im Interview mit Sport1 gestand: „Ich bin einfach nur traurig. (…) Hamburg ist eine Sportstadt und die Sehnsucht nach der Bundesliga ist groß. Es ist einfach so enttäuschend“, so der 78-Jährige, der zwischen 1990 und 1993 als Präsident und im Anschluss jahrelang als Aufsichtsratsmitglied im Verein tätig war. „Wir schaffen es nicht, weil wir immer wieder auf falsche Prioritäten gesetzt haben. Das ist der Hauptgrund für die erneut sehr peinliche Lage“, erklärt Hunke, der die Hauptgründe für das abermalige Scheitern vor allem in der obersten Führungsetage und weniger bei den sportlich Verantwortlichen wie Jonas Boldt oder Tim Walter sieht: „Die Probleme beim HSV entstehen in der Führung, es heißt nicht umsonst ,Der Fisch stinkt vom Kopf her‘. (…) Beim HSV ist alles nur noch abgestumpft und abgezockt. Man darf nicht mal fragen, wie hoch die Schulden sind, weil dann heißt es nur ,nach der Satzung müssen wir darauf nicht antworten‘“. Zudem sehe beim HSV „ein Großteil der Personen nur ihren persönlichen Vorteil“, so Hunke.

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