- 18.06.2022

„Sind sehr überrascht“: HSV-Boss Wüstefeld kritisiert Politik wegen EM-Planungen

In zwei Jahren startet die EURO 2024 in Deutschland. Dann sollen einige Partien auch im Hamburger Volksparkstadion stattfinden. Bis dahin müssen jedoch noch einige Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in der HSV-Spielstätte vorangetrieben werden, die den Verein wirtschaftlich an seine Grenzen bringen könnten. In der Vereinsführung hofft man deshalb auf die Unterstützung der Stadtpolitik. Das Problem: In der Bürgerschaft herrschen offenbar gänzlich andere Vorstellungen über die finanziellen Notwendigkeiten als auf der Geschäftsstelle des HSV: „Wir sind nach wie vor dabei, unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen, weil die Vorgaben sehr hohe Investitionsvolumen mit sich bringen. Daher waren und sind wir sehr überrascht, dass laut Rathaus ein kleiner, einstelliger Millionenbetrag zur Erreichung des EURO-erforderlichen Zustands als Investitionshöhe reichen soll“, kann auch Vorstand Dr. Thomas Wüstefeld mit seinem Ärger über die Politik kaum hinterm Berg halten. Gleichzeitig kündigte der 53-Jährige an, dass man in Bezug auf die EM, die er als „hochbrisantes Thema“ bezeichnet, „weiterhin intensive Gespräche mit der UEFA und der Stadt fortsetzen“ werde.

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