„Spezielle Umstände“: Was HSV-Zugang Philippe im Weg stand
Der Start beim HSV verläuft für Rayan Philippe bisher äußerst vielversprechend. Doch das war nicht immer so. Als der mittlerweile 24-Jährige vor zwei Jahren zu Braunschweig kam, wurde er dort nicht ganz so herzlich aufgenommen – zumindest nicht vom damaligen Trainer Jens Härtel. Aufgrund der Sprachbarriere von Coach zum Franzosen, stellte er Philippe erst einmal ganz hinten an. Gegenüber dem „kicker“ beschrieb der HSV-Zugang es so: „Ich war motiviert, fokussiert und voller Vorfreude“, erklärte er, „aber es gab spezielle Umstände.“ Der damalige Sportchef in Braunschweig, Peter Vollmann beschrieb den Tatendrang des Stürmers: „Als Rayan zu uns kam, sprach er wenig Englisch und gar kein Deutsch. Wir haben ihm Unterricht organisiert, und er war geradezu gierig zu lernen. Er hat in sensationell kurzer Zeit zumindest die Kabinensprache beherrscht.“ Mittlerweile spricht Philippe nicht nur sicheres Englisch, sogar auch ein wenig Deutsch. In Hamburg hat er außerdem das Glück, dass er bereits mehrere Landsleute mit der Raute auf der Brust hat, die ihn in Empfang nehmen konnten.
