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Finanz-Boss erklärt: Das ist die Zukunftsstrategie des HSV

HSV-Vorstand Eric Huwer hat es in den letzten Jahren geschafft den HSV Schuldenfrei zu machen. Das ist laut ihm aber erst der Anfang einer viel größeren Entwicklung. Im Interview mit der „Bild“ erklärte er, welche Folgen diese Schuldenfreiheit für den Verein hat und wie beim HSV in Zukunft gearbeitet werden soll. „Es hat lange gedauert, bis wir diese Schuldenfreiheit erreicht und den Klub nachhaltig profitabel aufgestellt haben“. Jetzt könne man in Verhandlungen „auch mal Nein sagen“. „Es braucht kein amerikanischer Investor anzurufen, um uns Geld anzubieten oder Sponsoring-Forderungen abzukaufen“, so der HSV-Finanzen-Boss. In Zukunft wollen man einen „nachhaltigen Weg beschreiten“, erklärte Huwer. Wichtig sei aber auch, dass man ein bisschen auf die Euphorie-Bremse trete. „Wir sehen, wie sich die Menschen gerade auf die Bundesliga freuen. Das geht uns genauso. Der Wettbewerb ist aber brutal, da müssen wir auch Erwartungs-Management betreiben“, findet der 41-Jährige. Der Klassenerhalt ist erstmal das Hauptziel. In den nächsten Jahren soll dann mithilfe von höheren Ablösesummen Geld generiert werden. „Mit den Transfer- und TV-Einnahmen wollen wir die Kader-Kosten decken“, fasst Huwer zusammen.