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Bericht: Verteidiger mit Champions-League-Erfahrung will zum HSV

Ist er einer der gesuchten Profis, um die HSV-Abwehr zu verstärken? Am Samstag kündigte Sportvorstand Stefan Kuntz an, zeitnah noch zwei neue Spieler verpflichten zu wollen. Zwei Tage später ploppte nun ein prominenter Name auf: Laut dem „Abendblatt“ ist Stefan Posch „der Topkandidat“ für einen Wechsel in den Volkspark. Der 28-Jährige ist 44-maliger österreichischer A-Nationalspieler und spielte von 2017 bis 2022 insgesamt 126-mal für die TSG Hoffenheim. Nach einem Leihjahr 2022/23 wurde er im Sommer 2023 für fünf Millionen Euro fest zum Serie-A-Klub FC Bologna transferiert. Dort bringt es der 1,90-Meter-Hüne auf bisher 85 Einsätze, darunter allein in der vergangenen Spielzeit sechs in der Champions League. In der Rückrunde der Vorsaison verlieh Bologna Posch zum Konkurrenten Atalanta Bergamo, für den er wegen einer Verletzung des Beinbeugermuskels aber nur achtmal spielte (fünfmal in der Serie A, zweimal in der Champions League, einmal in der Coppa Italia).

Aktuell ist Posch erst einmal zurück in Bergamo, wo sein Vertrag im Sommer 2026 ausläuft – wo er seine Zukunft aber offenbar nicht mehr sieht. Dem „Abendblatt“-Bericht zufolge hat sich der Innenverteidiger, der in seiner Karriere auch schon häufig rechts hinten ausgeholfen hat, bereits für einen Wechsel zum HSV entschieden. Jetzt müssen sich die Hamburger demnach nur noch mit Bologna auf eine Ablösesumme einigen. In der von Trainer Merlin Polzin für die Bundesliga favorisierten Abwehr-Dreierkette könnte Posch den rechten Part, den zuletzt meist Daniel Elfadli bekleidet hatte, einnehmen. Laut transfermarkt.de besitzt der Rechtsfuß einen Marktwert von acht Millionen Euro.