Trotz Aufstieg: Warum die Vorsaison für Glatzel „schmerzhaft“ war
Vier Jahre lang hat Robert Glatzel mit dem HSV auf den Aufstieg hingearbeitet, war dabei stets zuverlässiger Goalgetter mit kaum Ausfallzeiten. Ausgerechnet in der vergangenen Saison, in der das große Ziel Aufstieg endlich erreicht werden konnte, spielte Glatzel verletzungsbedingt jedoch nur eine untergeordnete Rolle: Mit einem Sehnenriss fiel der 31-Jährige von Oktober bis März aus, kam nur auf 15 Einsätze. Für Glatzel „keine leichte“ Situation, wie er im Interview mit „hsv.de“ erklärte: „Ich habe mir immer vorgenommen, einen Riesenanteil am Aufstieg zu haben. Die Jahre zuvor war ich immer eine der Leistungsträger. Dabei bin ich von Verletzungen weitestgehend verschont geblieben.“ Entsprechend „schmerzhaft“ sei es gewesen, ausgerechnet in der Aufstiegssaison „nicht bei jedem Spiel voll dabei sein“ zu können. Gleichzeitig ordnete sich Glatzel voll und ganz dem Erfolg des Vereins unter: „Trotz allem hätte ich es im Vorfeld so unterschrieben. Der Aufstieg stand über allem, auch meinem persönlichen Schicksal.“
