Zu viele Neue? Kuntz verteidigt HSV-Umbruch
Der Punktgewinn zum Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach (0:0) konnte die mit jedem der wenig erbaulichen Testspiel- respektive Pokalauftritte gewachsene Sorge, der Kaderumbruch des HSV könnte doch etwas zu groß ausgefallen sein, gleich mal etwas eindämmen. Doch auch schon vor dem Spiel war man vereinsintern vollends vom eigenen Weg überzeugt. Bereits vor dem Anpfiff verteidigte Sportvorstand Stefan Kuntz gegenüber DAZN die Transferstrategie des Klubs: „Wir waren sieben Jahre in der zweiten Liga. Das heißt, wir sind jetzt nicht davor kurz mal abgestiegen und hatten schon Bundesligaspieler in den eigenen Reihen, um mit diesem Kader aufzusteigen und mit den Spielern auch weiterzumachen. Auch in der Analyse, was Laufdaten angeht, haben wir gemerkt, wir sind abgeschlagen auf Platz 18. Also die letzten der Bundesliga. Da haben wir natürlich alle gesagt, dass wir in dem Bereich aufholen müssen“, führte Kuntz auf. Dass die „am Anfang ein bisschen zu Lasten der Eingespieltheit“ gehen könne, habe man einkalkuliert. „Das war aber auch nicht anders zu händeln. Wir wollen den Ball flachhalten.“
