„Tut weh”: Was für HSV-Trainer Polzin die Schlüsselszene war
Für HSV-Trainer Merlin Polzin war es ein bitterer Abend. Das erste Bundesliga-Heimspiel des HSV seit mehr als sieben Jahren ging mit 0:2 verloren - und dann auch noch gegen den Stadt-Rivalen aus St. Pauli. Dabei hätte eine Schlüsselszene den Ausgang des Spiels ändern können. Das Abseitstor für Ransford Königsdörffer war für Polzin eine der Schlüsselszenen, wie er im Interview bei Sky erklärte. „Wenn ein Tor nicht gegeben wird, das man erzielt, ist das immer bitter. Gerade in einem Spiel, in dem man weiß, dass am Ende sehr viele kleine Details entscheiden werden”, so der Coach der Rothosen nach dem Spiel. Trotzdem sei das am Ende nicht ausschlaggebend gewesen. „Es ist natürlich sehr bitter und enttäuschend, dass wir heute nicht das auf den Platz gebracht haben, was es gebraucht hätte, um dieses Spiel zu gewinnen. Wir haben verdient verloren”, ergänzte er. Auch das erste Gegentor nach einer einstudierten Ecken-Variante war für den 34-Jährigen ärgerlich. „Eine Standard-Situation hat das Spiel durcheinander gebracht. Da haben wir uns ein bisschen rausbringen lassen” – und das, obwohl die HSV-Profis bis dahin gut im Spiel waren, fand Polzin. Aber der Trainer der Rothosen kündigte auch an, sich davon nicht unterkriegen zu lassen und den „Weg voll weiterzugehen”.
