Staatspräsident lässt Nationaltrainer von Ex-HSV-Star feuern
Am Mittwoch-Abend waren die Tränen der venezolanischen Spieler fast gar nicht mehr zu trocknen. Die Südamerikaner, rund um Ex-HSV-Star Tómas Rincón, mussten sich nach einer dramatischen 3:6-Niederlage gegen Kolumbien, endgültig von ihrem WM-Traum verabschieden. Nun hat eine Intervention des Staatspräsidenten dazu geführt, dass der Fußball-Verband Venezuelas am Donnerstag seinen Nationaltrainer Fernando Batista entlassen hat. Der autoritär regierende Machthaber Nicolas Maduro hatte öffentlich eine „Neuaufstellung“ des Trainerteams gefordert. „Das war eine schmerzhafte Niederlage“, hatte Maduro gesagt. Ganz Venezuela wünsche sich "eine Umstrukturierung, eine neue Ausrichtung der Strategie, basierend auf Kampf und harter Arbeit", so der Präsident Venezuelas. Die Nation von Rincón, ist die einzige im südamerikanischen Kontinentalverband CONMEBOL, die es nie zu einer WM-Endrunde geschafft hat. Wer der neue Nationaltrainer des Mittelfeldspielers wird, der von 2009 bis 2014 das Trikot der Rothosen getragen hatte, ist noch nicht klar.
