Uhr -

„Versuchen Unruhe zu stiften“: Ex-HSV-Talent mit Wutrede gegen Medienvertreter

Die 1:3-Niederlage des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg hatte er nicht alleine zu verantworten. Mit seinem Tor zum 1:0 hatte Ermedin Demirovic den VfB sogar zunächst in Führung gebracht. Sein Team gab den Sieg dennoch aus der Hand. Nach dem Spiel wurde er von den „Stuttgarter Nachrichten“ darauf angesprochen, ob momentan gerade im Stuttgarter Sturm zu wenig gutes Personal vorhanden sei. Seine Antwort fiel spürbar emotional aus. „Beschäftigen tut es mich nicht. Gelesen habe ich es schon, weil ich es einfach jeden Tag gesehen habe. Seitdem der Nick (Woltemade) weg ist, wird nur geschrieben, dass wir keine Stürmer haben, nicht gut besetzt sind“, kritisierte der 27-Jährige. „Wahrscheinlich ist es der Job von jedem, der in den Medien arbeitet, zu versuchen Unruhe zu stiften. An mir geht es spurlos vorbei. Ich versuche mein Ding zu machen und der Mannschaft zu helfen mit Toren und Einsatz.“ In den nächsten Spielen wird Demirovic im Sturm wahrscheinlich trotz seiner Kritik gesetzt sein. Sürmer-Kollege Deniz Undav fällt weiterhin verletzt aus.