„Das hat mir Sorgen gemacht“: TV-Moderator kritisiert den HSV
Auch er glaubt, dass das Heimspiel des HSV gegen den 1. FC Heidenheim an diesem Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) richtungsweisend für die kommenden Wochen ist. „Diese Partie wird wahnsinnig wichtig“, sagt ARD-Moderator Alexander Schlüter im „Abendblatt“-Podcast „HSV – wir müssen reden“. Der 40-Jährige ist in Göttingen geboren, wohnt aber mittlerweile in Hamburg und hat die Mannschaft von Merlin Polzin daher genau im Blick. Die 0:2-Pleite gegen den FC St. Pauli sah er sich zum Beispiel live im Volksparkstadion an – und war enttäuscht vom Auftritt der Hausherren. „Das Heimspiel gegen St. Pauli war schon heftig“, sagt Schlüter. „Ich war im Stadion und muss schon sagen, dass das irgendwie in mehrerlei Hinsicht enttäuschend war.“ Die Art und Weise, wie der HSV dieses Spiel verloren habe, sei „schon wirklich erschreckend“ gewesen, findet er und urteilt: „Es war ganz wenig HSV.“ Schlüter hat sich vor allem über die offensive Harmlosigkeit der Rothosen an diesem Abend gewundert, weil er sich an viele spektakuläre Derbys gegen St. Pauli erinnert. Beim 4:3-Heimsieg gegen St. Pauli vor zweieinhalb Jahren fielen etwa sieben Tore. „Dann sind die HSV-Fans nach Hause gegangen und haben gesagt: Ja, so sind sie eben, die Hamburger“, erklärt Schlüter. „Aber das Spiel gegen St. Pauli war das Gegenteil von Spektakel. Das hat mir schon Sorgen gemacht.“ Weshalb nun das Aufeinandertreffen mit Heidenheim für einen Stimmungsumschwung sorgen müsse.
