„Unglaubliche Arbeit“: Polzin zieht seinen Hut vor dem HSV-Gegner
Merlin Polzin ist seit Ende 2024 der Cheftrainer des HSV, also seit rund neun Monaten. Wohingegen der Coach des kommenden Gegners, des 1. FC Heidenheim (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de), bereits seit 18 (!) Jahren im Amt ist. Frank Schmidt feierte erst kürzlich Dienstjubiläum – wovor Polzin seinen Hut zieht. Der HSV-Trainer attestiert seinem Kollegen aus Heidenheim „unglaubliche Arbeit“ und erklärte am Donnerstag, dass man sich im Volkspark einiges abschauen könne vom 1. FCH. „Wir haben allerhöchsten Respekt für die Arbeit von Frank und auch für den Weg, den Heidenheim gegangen ist“, sagte Polzin und setzte zur Lobeshymne an: „Gerade die Entwicklung, die sie nach dem Aufstieg genommen haben, wirklich bei sich zu bleiben und sich auf die Dinge zu fokussieren, die in der jeweiligen Situation passend sind, um die Liga zu halten, und auch mit den europäischen Spielen, die sie berechtigterweise spielen durften – da ist sehr viel Respekt von unserer Seite aus da.“ Der 34-Jährige setzte fort: „Es wäre vermessen, nur auf größere Vereine zu schauen, um uns was abzuschauen, sondern wir schauen auf jeden, der es geschafft hat, sich als Aufsteiger in der Liga zu etablieren. Das hat Heidenheim auf beeindruckende Art und Weise getan. Deshalb haben wir es natürlich genau im Blick gehabt die letzten Jahre und auch jetzt im Sommer noch einmal, als wir uns auf die erste Liga vorbereitet haben.“
