Trotz heftiger Pleite: Ex-HSV-Trainer muss nicht um Job bangen
Mit der Mission Aufstieg hatte er beim HSV keinen Erfolg, doch mit seinem nächsten Verein, Fortuna Düsseldorf, wollte sie Daniel Thioune noch einmal in Angriff nehmen. Bereits seit Februar 2022 steht der 51-Jährige an der Seitenlinie der Fortuna. Doch nach dem ernüchternden 0:3 (0:0) gegen Darmstadt 98 könnte der Trainersitz langsam anfangen zu zittern. Nur sieben Punkte aus sechs Spielen, zu Hause noch torlos und nur Tabellenplatz 13: Der zarte Aufwärtstrend der Fortuna mit zuletzt drei Spielen ohne Niederlage ist nach der bitteren Pleite wie weggewischt, das Ziel Aufstieg scheint in weiter Ferne. Doch Sportvorstand Klaus Allofs bekennt sich weiterhin zum Düsseldorfer Coach. Er ist „überzeugt, dass Daniel Thioune der richtige Trainer für die Fortuna ist, aber wir gemeinsam eine schwierige Zeit durchmachen“. Der Umkehrschluss, dass die schlechten Leistungen „zu 100 Prozent in Richtung Trainer“ verlagert werden, „das ist mir oft zu einfach“.
Auch Thioune sah ein, mit den Pfiffen der Düsseldorfer Anhänger sei man „noch gut bedient“. Allofs erwartet nun eine „unruhige“ Woche vor dem „schweren“ Auswärtsspiel beim Bundesliga-Absteiger VfL Bochum.
