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Einer fehlte aus kuriosem Grund: Klatsche für Ex-HSV-Quartett

Was der 1. FC Magdeburg lange Zeit mit zahlreichen ehemaligen Hamburgern in Deutschland war, ist Kayserispor in der Türkei: In Trainer Markus Gisdol und den drei Profis Aaron Opoku, Laszlo Benes und Gideon Jung stehen beim Süper-Lig-Klub gleich vier Ex-HSVer unter Vertrag. Wirklich erfolgreich verläuft die Saison bislang aber noch nicht, aus den ersten sechs Spielen holte man nur vier Punkte. Daran änderte sich auch am Mittwoch gegen Besiktas nichts: Mit 0:4 wurde das Team aus Kayseri nach Hause geschickt, der übermächtige Gegner hatte bereits zur Pause mit einer 3:0-Führung für klare Verhältnisse gesorgt. Zum Nachteil geriet dem aktuellen Tabellen-15. dabei, dass es sich bei der Partie um ein Nachholspiel aus dem August handelte. Die Statuten der türkischen Liga besagen, dass Spieler, die nach dem ursprünglich vorgesehenen Austragungsdatum verpflichtet wurden, am Nachholtermin nicht spielberechtigt sind. Kayserispor musste aufgrund dieser Regel auf gleich fünf Profis verzichten – darunter auch Benes, der zuvor einer der wenigen war, der bei der Gisdol-Elf für Torgefahr sorgte (drei Scorerpunkte in fünf Spielen). Opoku und Jung standen gemeinsam in der Startelf, konnten die deutliche Niederlage aber auch nicht abwenden.