Omari über üble Lyon-Saison: „Alles hat sich zerschlagen“
Als Warmed Omari im vergangenen Sommer für ein Jahr zu Olympique Lyon wechselte, war es für den Innenverteidiger mehr als nur ein Karriereschritt. Schon seit Kindertagen ist Omari ein Anhänger von OL. Die Möglichkeit, für den französischen Großklub aufzulaufen, war für ihn sportlich wie emotional eine große Sache. „Letztes Jahr bei diesem Verein zu sein, war eine Chance für mich und meine Familie. Wir waren alle Fans von OL. Ich war glücklich, sie stolz zu machen“, blickt Omari im Interview mit „Foot Mercato“ zurück. Doch was folgte, war eine Saison voller Frust und Enttäuschungen. Nur viermal durfte der 25-Jährige in einem Pflichtspiel mitwirken. „Alles hat sich zerschlagen. Ich habe nicht so gespielt, wie ich es mir gewünscht hätte. Natürlich bin ich enttäuscht“, ist Omari die Trauer über den Verlauf seines OL-Engagements auch Monate später noch anzumerken. Doch der HSV-Zugang versucht, sich vom Erlebten nicht runterziehen zu lassen: „So ist das im Fußball. Oft läuft nicht alles wie geplant. Manchmal gibt es keine Erklärung dafür. Solange ich meinen Werten treu geblieben bin und mich nicht verändert habe, ist das für mich in Ordnung. Es musste so kommen. Es war eine Lektion, und so sehe ich es auch. Ich möchte nichts anderes sehen. Den Aspekt des Verrats verdränge ich aus meinem Kopf.“
