Uhr -

Polizei-Einsatz vor HSV-Spiel – Heimfans machen kaum Stimmung

Im Heimbereich des Stadions an der Alten Försterei ging es in der Anfangsphase erstaunlich ruhig zu. Die organisierte Union-Fanszene machte in ihrem Block zu Beginn der ersten Hälfte kaum Stimmung. Der Grund dafür blieb zunächst unklar. Bei DAZN hieß es, dass es im Vorfeld des Duells mit dem HSV (hier geht es zum Liveticker) einen „Vorfall“ im Zusammenhang mit Kontrollen gegeben habe. Genauere Details wurden beim übertragenden Streamingdienst nicht genannt. Die „B.Z.“ berichtete derweil, dass es vor dem Anpfiff an der Berliner Jannowitzbrücke zu einem Polizei-Einsatz gekommen sei. Demnach seien Beamte in den dortigen Bahnhof gestürmt, es seien rund 200 Anhänger der Köpenicker kontrolliert worden. Dem Bericht zufolge besteht bei einzelnen Union-Fans der Verdacht auf Landfriedensbruch und Körperverletzung. Dass ein Zusammenhang zwischen der gehemmten Atmosphäre im Stadion und dem Einsatz am Bahnhof besteht, ist möglich, aber nicht bestätigt. Nach gut 20 Minuten hallten lautere „Union“-Rufe durch die Heimspielstätte der „Eisernen“, der Support von den Rängen nahm zu. Als knapp eine halbe Stunde gespielt war, schien der Großteil der Ultras beider Fanlager jedenfalls im Stadion angekommen zu sein. Auch der HSV-Block war dann voll.