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„War ein Traum“: Der HSV war für Vuskovic schon lange das große Ziel

Vergangene Woche schoss Luka Vuskovic der das erste Bundesliga-Tor des HSV seit mehr als sieben Jahren. Für ihn, ein unglaublicher Moment, denn wie er im Interview mit der „Bild“ verriet, war es schon seit Jahren sein Traum für den HSV zu spielen. Seine Entscheidung, dass er später gerne für die Rothosen spielen würde, habe er anscheinend schon 2022 getroffen. „Ich habe meiner Familie seit der Sperre meines Bruders gesagt, dass ich in Hamburg spielen möchte. Egal, ob in der ersten, zweiten oder dritten Liga“, erklärte der Kroate. „Vor zwei, drei Jahren war das ein Traum, jetzt wurde es eine echte Möglichkeit“, ergänzte er. Erste Kontakte zwischen ihm und den HSV-Bossen hätte es dann beim HSV-Aufstieg im letzten Mai gegeben. „Direkt nach dem Spiel haben wir hier im Stadion gefeiert. Ich habe mit Claus Costa und Trainer Merlin Polzin gesprochen und Ihnen gesagt: Ich möchte hier spielen.“ Sogar in seiner eigenen Familie hatte niemand damit gerechnet. „Mein Bruder und mein Vater haben am Anfang sogar gelacht. Aber wir haben alle zusammen gesagt, dass wir versuchen wollen, das möglich zu machen.“ Alles Weitere ist bekanntermaßen Geschichte, nun möchte Vuskovic sich beim HSV beweisen. „Jetzt möchte ich zeigen, dass sie mit der Entscheidung richtig lagen“, so der 18-Jährige. Vielleicht gelingt ihm das auch heute wieder, beim Auswärtsspiel gegen Union Berlin (19.30 Uhr, Liveticker auf Mopo.de).