„Keiner kann sich ausruhen“: HSV-Boss Kuntz will möglichst großen Konkurrenzkampf
Der HSV ist in der Bundesliga angekommen. Das kann man nach den ersten fünf Spielen sicherlich sagen - auch wenn nach dem verloren gegangenen Stadtderby und dem Debakel in München so mancher schon an der Qualität des Kaders zweifeln wollte. Für HSV-Boss Stefan Kuntz ist die klare Leistungssteigerung in den letzten Spielen vor allem durch eines zu erklären: Konkurrenzkampf. „Konkurrenz macht alle stark, da kann sich keiner ausruhen“, erklärte er gegenüber der „Sport Bild“. Dies würde sich leistungssteigernd auf alle Profis und das HSV-Spiel im Allgemeinen auswirken. „Im Moment ist es so: Wenn wir wechseln, haben wir keinen Qualitätsverlust in unserem Spiel. Und der Trainer hat durch die Kaderbreite einige taktische Möglichkeiten.“ Um diesen Konkurrenzkampf möglichst hoch zu halten, wollte Kuntz deswegen schon von Anfang der Wechselperiode an bestimmte Transfer tätigen. „Wir haben bei den Verpflichtungen bewusst auf den Charakter geachtet, dass die Jungs diese Winner-Mentalität mitbringen“, erklärte er. „Diese wurde gleich von mehreren HSV-Profis ins Team getragen. Egal ob es Luka Vuskovic ist, ein Nicolai Remberg oder ein Fábio Vieira, um nur einige zu nennen. Wir haben eine super Mischung in der Mannschaft“, findet der HSV-Boss.
