Harte Strafe nach Schiedsrichter-Kritik für Ex-HSV-Profi
In der Saison 2020/21 machte Klaus Gjasula für den HSV 15 Spiele in der Zweiten Liga. Danach trennten sich die Wege schon wieder. Mittlerweile ist der ehemalige albanische Nationalspieler (29 Einsätze) 35 Jahre alt und steht seit Anfang des Jahres bei Rot-Weiss Essen (dritte Liga) unter Vertrag. Am vergangenen Wochenende flog er beim Liga-Spiel in Mannheim (1:6) mit Rot vom Platz und teilte hinterher gegen die Schiedsrichter aus. Dafür hat er nun vom DFB das Strafmaß erhalten. Gjasula wurde für drei Spiele gesperrt, außerdem muss er 1000 Euro Strafe zahlen. Der Mittelfeldspieler hatte nach Essens 1:6-Pleite in Mannheim und seinem Platzweiß am MagentaSport-Mikrofon die Referees kritisiert.
„Schiedsrichter müssen genauso Strafen bekommen, wie auch Vereine und Spieler. Dass sie irgendwann nicht mehr pfeifen dürfen, dass sie Geldstrafen bekommen. Sie verdienen Geld, genauso wie wir auch“, hatte Gjasula unter anderem gesagt. Der DFB wertete die Aussagen als „unsportliches Verhalten.“
