„Tat sehr weh“: Ex-Kapitän Schonlau spricht über sein HSV-Aus
Im Sommer war für Sebastian Schonlau Schluss beim HSV. Der Ex-Kapitän musste nach vier gemeinsamen Jahren seine Koffer packen. Sportlich setzte Trainer Merlin Polzin schon länger nicht mehr auf ihn. In der „SportBild“ sprach er nun ausführlich über sein Aus bei den Rothosen. „Ich hatte in den vier Jahren eine sehr intensive Zeit in Hamburg. Mit allen Höhen und Tiefen, die man sich vorstellen kann. Aber ich habe jede Sekunde genossen“, erklärte der Innenverteidiger. „Doch als ich merkte, der Zeitpunkt für eine Veränderung ist gekommen, weil ich nicht mehr die tragende Rolle spielte, fragte ich mich: Was ergibt nun Sinn? Ich kam zu dem Ergebnis: Ich will weit weg und im Ausland spielen. Mit Vancouver habe ich eine tolle Wahl getroffen.“
Spurlos ist sein Abschied aber nicht an ihm vorbeigegangen. Zu groß ist die Liebe zum Verein. „Das war sehr schwierig und tat sehr weh. Mein Plan war immer, mit dem HSV in der Bundesliga zu spielen.“ Böse ist Schonlau den Hamburger aber nicht. Er wisse, „wie es im Fußball läuft und dass es diese Entwicklung dann geben kann: Dass sich der Verein für andere Spieler entscheidet. Das ist legitim und gilt es zu akzeptieren.“
