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In dieser Nacht entscheidet sich, ob HSV-Profi Pherai zur WM fährt

Bei ihm dürfte die Anspannung heute Abend besonders groß sein. HSV-Profi Immanuel Pherai wurde in dieser Länderspielpause nicht für die Nationalmannschaft Surinames nominiert. Und das, obwohl es für sein Land um die erste WM-Teilnahme überhaupt geht. Suriname ist Tabellenführer, punktgleich mit Verfolger Panama. Nur eine Tordifferenz von plus drei für Suriname trennt die beiden Nationen vor dem Fernduell am letzten Spieltag. Während Suriname in Guatemala spielt, empfängt Panama den Gruppenletzten aus El Salvador (beide Spiele beginnen um 2 Uhr in der Nacht auf Mittwoch). Nur der Erste der Gruppe qualifiziert sich direkt für die WM nächstes Jahr in den USA. Als Zweitplatzierter besteht die Möglichkeit, sich über die Play-off-Spiele auch noch für die WM zu qualifizieren. Der Weg ist jedoch deutlich länger und wahrscheinlich auch schwieriger, schließlich geht es in dem Play-off-System auch gegen Nationen aus anderen Fußballverbänden wie Südamerika. Pherai wird deswegen wohl hoffen, dass seine Landsleute die WM-Quali heute Nacht klarmachen.