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Trotz Torfestival! HSV-Abgang muss für das WM-Ticket in die Playoffs

Ein Sieg mit sechs Toren Unterschied, am letzten Spieltag der Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr, reicht Ex-HSV-Profi Adam Karabec nicht, um das WM-Ticket direkt zu ziehen. Stattdessen geht es in die Playoffs. Der HSV-Abgang war beim 6:0-Sieg über Gibraltar 90 Minuten auf dem Platz und konnte kurz vor der Halbzeit das zwischenzeitliche 4:0 erzielen (39.). Für die direkte WM-Qualifizierung reicht es nicht, da Kroatien mit sechs Punkten Vorsprung unangefochtener Gruppenerster ist. Für Karabec, der mittlerweile bei Olympique Lyon spielt, geht es also in die Playoffs. Dort könnte der ehemalige Hamburger unter anderem auf Italien, Polen oder die Ukraine stoßen. Insgesamt müssen die Tschechen zwei Playoff-Spiele gewinnen, um sich für die Weltmeisterschaft in den USA zu qualifizieren. Karabec hatte bis zum Sommer beim HSV gespielt. Eine erneute Leihe von Sparta Prag zu den Hamburgern war jedoch trotz fortgeschrittener Diskussionen gescheitert. Für die Rothosen erzielte er in 33 Spielen drei Tore.