HSV-Profi über Ausbootung im Sommer: „Natürlich war es hart“
Der Sommer nach dem Aufstieg war beileibe nicht für jeden HSV-Profi einer der totalen Vorfreude auf die Bundesliga-Saison. Stattdessen mussten einige Profis mit der Erkenntnis leben, wohl keine Zukunft im Volkspark zu haben. So auch Guilherme Ramos: Der Portugiese sollte den Verein verlassen, rettete den HSV dann mit seinem 2:1-Siegtreffer vor einer Blamage gegen Oberligist FK Pirmasens, nur um Minuten nach dem Abpfiff von Sportvorstand Stefan Kuntz öffentlich erneut vor Augen geführt zu bekommen, trotz des Treffers keine Zukunft beim HSV zu haben: „Das glaube ich nicht. Es wird schwer.“ Für Ramos keine einfache Zeit: „Natürlich war es hart, als man mir gesagt hat, dass der Klub nicht mehr mit mir plant“, gestand der Abwehrmann gegenüber dem „Abendblatt“, dennoch nahm er die Nachricht professionell auf: „Derartige Entscheidungen gehören zum Fußballgeschäft.“ Aller Widerstände zum Trotz nahm Ramos die Herausforderung an: „Ich musste mich zwar kurz schütteln, war mir dann aber relativ schnell klar, dass ich trotzdem alles geben werde und vielleicht doch eine Chance erhalte. Und so kam es dann ja auch“, fühlt sich der frischgebackene Vater von immerhin vier Kurzeinsätzen in den vergangenen sechs Bundesliga-Spielen bestätigt.
