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Kittel über den HSV-Aufstieg: „Sollte mit meiner Person nicht sein“

Nach sieben Jahren in der zweiten Liga ist dem HSV in der vergangenen Saison endlich die langersehnte Bundesliga-Rückkehr gelungen. Zuvor waren die Hamburger bekanntlich sechsmal am Stück denkbar knapp gescheitert. Viermal erlebte Sonny Kittel während seiner Zeit beim HSV (2019 bis 2023) das Scheitern hautnah mit – und freute sich nun aus der Ferne für seinen Ex-Klub: „Ich habe mich auf jeden Fall für einige Menschen im Verein gefreut und natürlich auch extrem für die Fans. Ich habe immer gespürt, wie viel ihnen das alles bedeutet und konnte mich damit voll identifizieren“, sagte der gebürtige Gießener gegenüber „hsv.de“. Auch Trainer Merlin Polzin, mit dem Kittel ab 2020 zusammenarbeitete, gönnte der Offensivmann den Aufstieg vom Herzen: „Ich konnte nicht viele Spiele über die volle Distanz schauen, habe aber immer mal wieder reingeschaut und habe mich letztlich auch brutal für Merlin gefreut. Auch er lebt den Verein zu 100 Prozent.“ Komplett frei von etwas Wehmut, den großen Erfolg nicht mehr persönlich mitzuerleben, sei er jedoch nicht gewesen, gesteht Kittel: „Natürlich habe ich mich auch bei dem Gedanken verloren, wie schön es gewesen wäre, selbst dabei gewesen zu sein, aber es sollte mit meiner Person nicht sein.“