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Nach Einzelgespräch mit Polzin: So reagierte HSV-Torwart Peretz

Wie die MOPO im November berichtete, hatte es nach dem DFB-Pokal-Spiel des HSV gegen Heidenheim (1:0) ein klärendes Gespräch zwischen Trainer Merlin Polzin und Ersatztorwart Daniel Peretz gegeben. Der Israeli, der bisher nur ein Pflichtspiel für die Rothosen absolviert hat, war in den vorherigen Wochen wegen eines Interviews, in dem er einen vorzeitigen Abgang vom HSV in den Raum stellte, in den Fokus geraten. In der „Sport-Bild“ hat der 25-Jährige nun über dieses Gespräch mit Polzin geredet. „Wir haben nach dem Heidenheim-Spiel ein sehr gutes Gespräch gehabt“, so der israelische Nationaltorhüter. „Ich habe Merlin Polzin nochmals versichert, dass ich für jedes Spiel bereit bin und bis zum Schluss mein Bestes gebe, um auch die Mannschaft zu pushen. Und grundsätzlich fühle ich mich in Hamburg auch sehr wohl“, ergänzte er. Ein Wechsel in der Winterpause scheint also wohl erst mal vom Tisch zu sein. Stattdessen möchte sich Peretz voll und ganz auf die Aufgabe in Hamburg konzentrieren. Am heutigen Mittwoch bietet sich ihm auch die große Chance, sich auf dem Platz zu zeigen. Die Bayern-Leihgabe wird im DFB-Pokal-Achtelfinale voraussichtlich in der Startelf stehen. „Im Fußball kann sich wie im Leben alles von der einen zur anderen Sekunde verändern. Darauf muss man vorbereitet sein, indem man konstant Leistung bringt. Solche Spiele helfen da natürlich“, erklärte Peretz mit Blick auf das Spiel gegen Holstein Kiel. Eine starke Leistung könnte ihn in der Hierarchie nach oben heben, schließlich hatte Stammtorhüter Heuer Fernandes am Wochenende beim 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart zum ersten Mal in dieser Saison leicht gepatzt. Der 33-Jährige hatte einen Weitschuss in der 54. Minute nur direkt vor die Füße von Deniz Undav klären können und damit den zwischenzeitlichen Ausgleich mitverursacht.