„Freuen uns für ihn“: Kein böses Blut zwischen dem HSV und Ex-Talent Coulibaly
Vor etwas mehr als einem Jahr verließ er den HSV in Richtung Nordrivale Werder Bremen. Dort ist er zum Anfang der Saison erst Profi geworden, und nun direkt einer der Shootingstars dieser noch jungen Bundesliga-Saison. Böses Blut gibt es zwischen dem HSV und Karim Coulibaly aber nicht wirklich. Bei der Pressekonferenz vor dem Nordderby (Sonntag, 15.30 Uhr, Liveticker auf mopo.de) erklärte Merlin Polzin sogar, dass er sich für den 18-Jährigen freue. „Ein junger Spieler aus Hamburg, der seinen Weg gemacht hat und für sich entschieden hat, dass das woanders stattfindet. Das muss man dann respektieren. Auf welche Art und Weise, das dann auch immer entstanden ist“, gab sich der HSV-Trainer zunächst kryptisch, ergänzte dann aber: „Wir freuen uns für ihn, weil er beim HSV sicherlich viele Dinge gelernt hat, die er auch jetzt noch nutzen kann, für seine teilweise auch sehr guten Auftritte.“ Diese Leistungen würden aber auch für den Mut von Werder-Trainer Horst Steffen sprechen, der einen 18-Jährigen so oft aufstellen, würde. „Er ist jetzt ein Spieler von Werder Bremen und im besten Fall dann am Sonntag, ein bisschen weniger glücklich drauf im Gegensatz zu uns“, stichelte Polzin am Ende aber doch noch.
