Transfer-Chaos beim HSV-Rivalen endet mit guten Nachrichten
Noch vor einigen Wochen dachten sie, dass sie im Winter keine weiteren Leihen tätigen könnten, da sie bereits im Sommer sechs Profis ausgeliehen hatten. Jetzt gibt es aber doch noch gute Nachrichten bei HSV-Rivale Werder Bremen. Es stellte sich nämlich heraus, dass die FIFA-Regularien, dass ein Klub nur sechs Leihen tätigen darf, sich nur auf internationale Leihgeschäfte beziehen. Die DFL-Regularien ermöglichen dann noch sechs weitere Leihen innerhalb des Landes. „Es gab bei uns eine interne Fehlkommunikation“, erklärte Lizenzleiter Peter Niemeyer den kleinen Fauxpas gegenüber transfermarkt.de. Die Bremer können im Winter also noch sechs weitere Leihen tätigen. Das ist auch dringend nötig, denn sportlich sind die Werderaner in den letzten Wochen immer weiter abgestürzt. Nach starken Herbst-Monaten, haben die Bremer zuletzt deutlich nachgelassen. Das verlorene Nordderby gegen den HSV, sowie eine 0:4-Klatsche am letzten Wochenende gegen Stuttgart setzen diesem Abwärtstrend nur die Krone auf. Besonders in der Offensive haben die Bremer deswegen durchaus Handlungsbedarf im Wintertransferfenster. Star-Leihe Victor Boniface ist bisher auch aufgrund von Verletzungen noch überhaupt kein Faktor und Keke Topp tut sich bislang schwer mit dem Bundesliga-Niveau. Es sollen neue kommen. Einer davon ist laut „Sky“ Julien Duranville vom BVB. Das Flügeltalent spielt bei den Dortmundern momentan keine Rolle und würde einer Leihe durchaus positiv gegenüber stehen. Auch der BVB hat demnach kein Problem, den 19-Jährigen zumindest vorübergehend, abzugeben. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Werderaner im Winter auch noch einmal nach einem richtigen Stürmer Ausschau halten werden.
