Poulsen: Was die Inkonstanz des HSV mit der Börse zu tun hat
Zugegeben, es wäre vermessen gewesen anzunehmen, dass der HSV ohne die eine oder andere Leistungsdelle durch die Bundesliga-Saison marschiert. In den vergangenen Wochen etwa waren klare Schwankungen in den Auftritten zu erkennen: Starken Darbietungen wie gegen Dortmund (1:1), Stuttgart (2:1) oder Werder Bremen (3:2) folgten stets enttäuschende Auftritte wie in Augsburg (0:1), Hoffenheim (1:4) oder im Pokal gegen Kiel (3:5 n. E.). Kapitän Yussuf Poulsen ist es dennoch ein Anliegen, die inkonstante Leistungskurve richtig einzuordnen: „Wir sind ein junges Team und relativ unerfahren auf dem Bundesliga-Niveau. Man sieht die Entwicklungsschritte. Der Derby-Sieg gegen Werder Bremen war eine unserer besten Leistungen der bisherigen Saison“, sagte der Däne gegenüber der „Bild“, um einen bildhaften Vergleich nachzuschieben: „Bei uns ist das mehr eine Börsenkurve und weniger eine Achterbahnfahrt. Da gibt es auch Wellen, aber wenn es hochgeht, immer ein Stück höher als vorher. Der Trend ist auf unserer Seite. Wenn wir am Ende so wie jetzt in der Tabelle stehen, sind wir alle zufrieden.“
