HSV-Chef über Sorgenkind Poulsen: „Es ist ja bewundernswert …“
Yussuf Poulsen ist erneut verletzt und wird auch im neuen Jahr noch wochenlang ausfallen. Deshalb stehen die HSV-Bosse unter Druck, im Winter einen oder sogar zwei neue Stürmer verpflichten zu müssen. Dass sie dies beabsichtigen, verriet Stefan Kuntz am Samstag am Sky-Mikro. Vor dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt sprach der 63-Jährige aber auch über Poulsen – und verlor kein schlechtes Wort über den verletzungsanfälligen Kapitän. Stattdessen hob Kuntz dessen Wirken in der Kabine hervor. „Es ist ja bewundernswert: Yussuf steht uns gar nicht zur Verfügung, aber wenn er in der Kabine anfängt zu sprechen, sind alle ruhig. Er macht es menschlich unwahrscheinlich gut. Das ist manchmal für den Außenstehenden vielleicht nicht sichtbar, aber er hat schon einen großen Wert für uns.“ Das gilt zumindest intern. Auf dem Platz konnte der Däne dem HSV noch nicht so sehr helfen, wie sich das auch die Verantwortlichen wünschen. Ausnahme: das 3:2 im Nordderby samt Poulsens Debüt-Treffer. Poulsens sportliche Stärken habe man „Gott sei Dank mal gesehen, als er das Siegtor erzielen konnte gegen Bremen“, so Kuntz. Unter dem Strich ist das dennoch zu wenig.
