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Auf Stürmersuche: HSV-Konkurrenten beißen sich die Zähne an Zweitligist aus

Es scheint, als wäre in diesen Tagen die halbe Bundesliga auf der Suche nach neuen Stürmern. Genau wie der HSV, wollen auch viele Konkurrenten die Winterpause nutzen, um einige Transfers für die Offensive zu tätigen. Einer dieser Konkurrenten, der VfL Wolfsburg, hat nun eine ordentliche Absage kassiert. Wie „Sky“ berichtet, hatten die Wölfe versucht, den Elversberger Stürmer Younes Ebnoutalib, der auch von der Eintracht beobachtet wird, zu verpflichten. Ein Paket von insgesamt zehn Millionen Euro Ablöse hat der Zweitligist nun aber abgelehnt. Eintracht Frankfurt ist sich anscheinend schon seit Wochen mit dem Spieler, der in dieser Saison bislang zwölf Tore erzielt hat, einig, schafft es jedoch auch nicht, die Elversberger von einem Transfer zu überzeugen. Der Zweitligist hat keine Geldnot und muss Ebnoutalib deswegen nicht unbedingt abgeben. Für das richtige Angebot wäre man demnach aber schon bereit, den 22-Jährigen abzugeben. Dieses Angebot muss aber eben höher als zehn Millionen Euro sein. Es deuten sich für kommenden Wochen zähe Verhandlungen mit mindestens zwei Bundesligisten an.

Auch aus HSV-Sicht könnte der Deal interessant werden. Sollte es nämlich zu einem Abgang von Ebnoutalib kommen, würde die Hamburger Leihgabe Otto Stange plötzlich vom Reservisten in eine Stammrolle rücken. Der Transfer könnte für die Rothosen also durchaus positive Nebeneffekte haben.