„Nicht groß nachgedacht“: So sah HSV-Profi Vuskovic seinen Erste-Hilfe-Einsatz
In der 65. Minute war es beim 1:1 des HSV gegen Eintracht Frankfurt plötzlich still geworden. Der Grund: Der Frankfurter Rasmus Kristensen blieb nach einem Zusammenprall mit Miro Muheim regungslos auf dem Boden liegen. HSV-Verteidiger Luka Vuskovic reagierte sofort und griff dem Frankfurter in den Mund. Der Kroate hatte den Verdacht, dass sein Gegenspieler seine Zunge verschluckt haben könnte, und nicht mehr atmen könne. „Ich habe sowas noch nie gemacht, aber schon mal mitbekommen, dass andere Spieler in dieser Form auf dem Platz geholfen haben“, erklärte Vuskovic sein Eingreifen gegenüber der „Bild“-Zeitung. „In dem Moment habe ich gesehen, dass der Spieler regungslos auf dem Boden lag. Da habe ich gar nicht groß nachgedacht und wollte einfach direkt helfen.“ Nach dem Spiel konnte Frankfurt-Trainer Dino Toppmöller Entwarnung geben: „Er sitzt jetzt in der Kabine und es geht ihm gut“, erklärte der Coach des Champions League-Teilnehmers und lobte Vuskovic für seinen Einsatz. „Kompliment an Vuskovic, dass er die Situation erkannt und reagiert hat.“ Dieser wiederum sei einfach nur „sehr froh, dass es ihm (Kristensen; d. Red.) wieder gut geht“, wie Vuskovic erklärte.
