„Unvergesslich!“ HSV-Frauen haben ein unglaubliches Jahr hinter sich
Für die HSV-Frauen geht in dieser Woche ein ebenso unglaubliches Jahr zu Ende, wie für die HSV-Männer. Innerhalb von 24 Stunden konnten die HSV-Fans erst den Aufstieg der Männer und dann den der Frauen feiern. „Das sind Momente, die ich so noch nie erleben durfte“, erklärte Saskia Breuer, die Leiterin der HSV-Frauen im Interview mit dem Klub. Davor konnten die Hamburgerinnen im ausverkauften Volksparkstadion das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Werder Bremen spielen – für Breuer, „unvergesslich“. Aber auch das erste Spiel der HSV-Frauen in der ersten Liga, seit weit über zehn Jahren, war etwas Besonderes: „Sportlich war der Bundesliga-Start mit dem 3:3 in der Nachspielzeit gegen Wolfsburg ein echtes Ausrufezeichen – ein Spiel voller Leidenschaft, Emotionen und mutigem Fußball. Unsere Entwicklung in diesem Jahr ist außergewöhnlich und macht unglaublich viel Spaß.“ Es könnte alles so schön sein, würden die Hamburgerinnen nicht auf dem vorletzten Platz der Frauen-Bundesliga überwintern. „Unsere Saison war bisher von Höhen und Tiefen geprägt – das ist für einen Aufsteiger völlig normal“, erklärt Breuer die schwierige sportliche Saison und ergänzt: „Wir haben vieles umgestellt: den Schritt ins Profitum, neue Trainingsinhalte, ein neues Trainerteam. Für viele Spielerinnen ist es die erste Bundesliga-Saison überhaupt. Wir sind sportlich und strukturell deutlich gewachsen. Die Entwicklung geht voran und wir geben jedes Wochenende alles, um den maximalen sportlichen Erfolg zu erreichen.“ Diese Entwicklung sei aber bei weitem noch nicht an ihrem Endpunkt angelangt. „Natürlich sehen wir auch noch Potenziale, an denen wir täglich arbeiten“, so die Leiterin der HSV-Frauen.
