HSV-Stürmer Downs nicht bekommen: Werder in großer Offensivnot
Für HSV-Rivale Werder Bremen wäre der Hamburger Neuzugang Damion Downs der perfekte Transfer gewesen. Am Ende haben jedoch die Rothosen den Zuschlag von Stammklub Southampton erhalten. Und so sind die Bremer wenige Tage vor dem Re-Start der Bundesliga in großen Personal-Sorgen, was die Offensive angeht. 18 Tore haben die Werderaner in dieser Saison bisher geschossen, nur einer der drei nominellen Werder-Stürmer konnte zu diesen 18 Toren bisher mit eigenen Treffern beitragen: Justin Njinmah (drei Tore). Star-Leihe Victor Boniface hat sich wegen seiner Verletzung als Flop herausgestellt, und könnte Bremen in den kommenden Tagen schon wieder verlassen. Und auch Keke Topp bleibt bis hierhin hinter den Erwartungen zurück. Und so kommt es, dass der HSV-Rivale in diesem Winter dringend auf Verstärkungen angewiesen ist. Stand jetzt sieht das jedoch erstmal schwierig aus. „Es ist klar, dass wir etwas machen wollen, und daran arbeiten wir“, sagte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz. Doch da die finanziellen Mittel bei Werder Bremen beschränkt sind, gestaltet sich der angestrebte Transfer schwierig. „Der Wunsch ist immer, dass es jemand ist, der sofort funktioniert, aber für den legt man wahrscheinlich 15 bis 20 Millionen auf den Tisch. Das ist die Kehrseite“, sagte Fritz.
Es scheint alles darauf hinauszulaufen, dass Werder in den nächsten Wochen erstmal ohne neuen Stürmer auskommen muss. „Solange kein Neuzugang da ist, gehe ich davon aus, dass wir die drei Spiele mit dem aktuellen Kader bestreiten“, sagte Steffen mit Blick auf die Partien in der Englischen Woche gegen Hoffenheim am Samstag, bei Borussia Dortmund am Dienstag und gegen Eintracht Frankfurt am darauffolgenden Freitag.
