„Von Kuntz kam das Signal“: So erklärt Meffert seinen HSV-Abgang
Nach fast fünf Jahren beim HSV hat Jonas Meffert die Hamburger vor wenigen Tagen in Richtung Norden verlassen. Der Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Saison einen großen Anteil am HSV-Aufstieg hatte, ist zurück zu seinem Ex-Klub Holstein Kiel gewechselt, von dem er 2021 zu den Hamburgern kam. Im Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ hat der 31-Jährige nun über seine Entscheidung, die Rothosen zu verlassen, gesprochen. Eigentlich, so Meffert, stand für ihn nach dem letzten Bundesliga-Spiel (1:1 gegen Eintracht Frankfurt) im vergangenen Jahr fest, dass er bis zum Ende der Saison beim HSV bleiben würde. „Aber dann hat Kiel mich kontaktiert“, erklärte der Aufstiegsheld.
Daraufhin hatte er sich über die Feiertage einige Tage genommen, um über das Angebot seines Ex-Klubs nachzudenken. „Es war schnell klar, dass Kiel mich unbedingt haben will“, beschreibt er das Interesse des Bundesliga-Absteigers. Ausschlaggebend sei dann jedoch etwas anderes gewesen: „Von Stefan Kuntz kam dann das Signal, dass der HSV nicht mehr langfristig mit mir plant. Mir ging es vor allem um die Perspektive über den Sommer hinaus“, erklärt Meffert. Sein Vertrag bei den Hamburgern wäre im kommenden Sommer ausgelaufen. Eine Vertragsverlängerung war von Seiten des Klubs nicht geplant. So entschied sich „Meffo“, wie er in der Mannschaft genannt wurde, schließlich für den Wechsel zum Zweitligisten. „Es war nicht leicht. Tim Walter und Jonas Boldt haben in meinen ersten Jahren beim HSV immer das Familiengefühl vorgelebt. Dadurch, dass viele Spieler aus dieser Zeit im Sommer schon gegangen sind, war der Abschied für mich tendenziell etwas leichter“, so der neue Kiel-Profi.
