HSV-Leader leidet mit: „Für die Fans ist es am ärgerlichsten“
Die Absage des Heimspiels gegen Leverkusen war sicherlich auch für die HSV-Profis blöd, denn sie befanden sich in den Stunden vor dem geplanten Abpfiff bereits in ihren Spieltagsroutinen und dürften voll fokussiert gewesen sein. Gleichzeitig weiß Vizekapitän Nicolás Capaldo: „Für die Fans ist es am ärgerlichsten.“ Der Defensiv-Allrounder erzählte auf der Vereinshomepage: „Ich war als Kind selbst Fan und bin in Argentinien teils 600 Kilometer zu einem Spiel angereist.“ Viele Leverkusener Anhänger hatten am Dienstag per Auto oder Bahn zumindest 400 Kilometer zurückgelegt, um im Volksparkstadion live dabei zu sein. Doch die Probleme am Stadiondach machten die Austragung der Partie kurzfristig unmöglich. „Wir haben das natürlich nicht erwartet, aber am Ende steht die Sicherheit über allem“, meint Capaldo, der sich in dem Interview auch zum bisherigen Saisonverlauf des HSV äußert: „Ich bin der Meinung, dass wir in ein paar Spielen Punkte liegen gelassen haben. Durch sie hätten wir besser in der Tabelle dastehen können.“ Am Samstag gegen Gladbach (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) werde man „alles versuchen, die drei Punkte wieder einzufahren“.
