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„Ich bin stolz“: Wofür Mittelfeld-Abräumer Remberg den HSV feiert

Schon in der 1. Halbzeit gegen den FC Bayern München sah Nicolai Remberg die gelbe Karte. Beirren ließ er sich davon aber nicht. Bis zum Ende fightete der Mittelfed-Abräumer gegen den Ball und den Gegner. Mit Erfolg. „Wir haben nicht nur lange Bälle gespielt, sondern auch versucht zu kicken. Wir haben uns viele Chancen rausgespielt, womit ich selber nicht gerechnet hab. Dass Bayern am Ende eine Drangphase hatte, war klar, das galt es auszuhalten. Ich bin stolz auf die Mannschaft“, freute er sich nach dem Spiel. Das Erfolgsgeheimnis war der Matchplan.

„Ich finde, wir haben uns perfekt auf das Spiel vorbereitet. Ich habe mich manchmal erschrocken, wie viel Platz ich teilweise hatte, manchmal sogar zu viel Platz. Aber ich finde es geil, wie wir versuchen, gegen jeden Gegner zu kicken“, sagte Remberg. Schon auf seiner vorherigen Spielerstation war das der Ansatz, nur der Erfolg blieb aus. „Das haben wir mit Kiel letzte Saison auch versucht, aber nicht ansatzweise so wie jetzt hier. Wir sind alle sehr mutig, und das macht uns auch aus. Der Punkt hat uns gut getan, das gibt uns viel Energie.“