Schiri-Legende: „Vuskovic hätte gegen Bayern Rot sehen müssen!“
Nach dem 2:2 beim HSV wüteten die Bayern gegen Schiri Harm Osmers. Besonders Harry Kane war aufgebracht. Eine der Aufregerszenen: Eine vermeintliche Notbremse von Nicolás Capaldo gegen Münchens Superstar in der Anfangsphase. Bei „ran“ hat sich Schiri-Legende Urs Meier dazu geäußert – aber fälschlicherweise von Luka Vuskovic als möglichem Übeltäter gesprochen: „Das war eine klare Torchance. Vuskovic hat Kane nur minimal getroffen – aber er hat ihn getroffen. Er hat nicht den Ball gespielt. Er hat als verteidigender Spieler das Risiko genommen. Und wenn er ihn dann trifft, ist das ein Foulspiel. Wenn man dieses Foulspiel gibt, muss man auch sagen, dass es das Zunichtemachen einer klaren Torchance war. Wenn Kane sonst alleine vor dem Torhüter auftaucht – viel klarer geht es nicht. Der andere HSV-Spieler kann nicht mehr eingreifen. Weshalb ich sagen würde, dass man in dieser Szene Vuskovic die Rote Karte hätte geben müssen.“ Oder eben Capaldo. Schiri Osmers sah es jedenfalls genau wie der VAR anders als Ex-FIFA-Referee aus der Schweiz.

Urs Meier sagte derweil auch, dass der HSV zurecht einen Elfmeter vor dem 1:0 nach einem Foul an Nicolai Remberg bekommen habe: „Das Problem ist, dass Joshua Kimmich nicht den Ball spielt, er spielt den Gegner. Dieser eine Schritt, den er noch macht, der ist einfach zu viel. Da kommt es zum Körperkontakt. Also von meiner Seite her kann man den Elfmeter absolut geben. Und so hat es Schiedsrichter Harm Osmers ja auch gesehen.“
